Trekking
„Das Wandern ist längst nicht mehr nur des Müllers Lust“ eine immer größer werdende Zahl Anhänger wandert in ihrer Freizeit.
Kein Wunder, Trekking wie man das Wandern in der modernen Sprache nennt bietet nebst dem Freizeitwert auch einen beachtlichen Fitnessfaktor.
Früher wurden sie belächelt, heute sind Wanderstöcke als Ausrüstungsgegenstände fürs Wandern etabliert.
Früher zwangen "Bergsteigerknie" (Arthrose, Gelenksabnützung) oder schmerzende Hüftgelenke zu ihrer Verwendung, heute setzt man sie bereits zur Prophylaxe ein. Richtiger Stockeinsatz entlastet - vor allem beim bergab Gehen - Knie, Hüftgelenke und Wirbelsäule.
Das Gleichgewicht wird leichter gehalten, Stöcke dienen als Balancehilfe beim Überqueren von Bächen.
Durch rythmische Armbewegungen wird das Ein- und Ausatmen unterstützt.
Wirkliche Entlastung bringt nur die Verwendung von zwei Stöcken, einer ist zu wenig.
Teleskopstöcke sind in der Länge stufenlos verstellbar. Wenn sie nicht gebraucht werden, können sie leicht im Rucksack verstaut werden. Eine optimale Anpassung an die Körpergrösse sowie unterschiedliche Längen für Auf- und Abstieg sind möglich. Üblich sind mittlerweile Stöcke mit 3 Segmenten. Wichtig ist eine ausreichend feste Fixierung, damit sich der Stock bei Belastung nicht plötzlich zusammen schiebt.
Gefahren bei der Verwendung von Stöcken: Bei Dauereinsatz "verlernt man normales Gehen", Gleichgewicht und Koordination werden zu wenig trainiert. Deshalb empfiehlt es sich, die Stöcke auch mal wegzulassen.
Auf felsigem Untergrund halten Stockspitzen schlecht, durch Wegrutschen besteht Sturz- und Verletzungsgefahr. Da ist es manchmal besser, für kurze Passagen beide Stöcke in eine Hand zu nehmen und sich mit der freien Hand am Felsen abzustützen.
Beim Abstieg über gestuftes Gelände sollte man die Stöcke nicht zu weit vorne einsetzen, den Körper nicht zu weit vorlehnen, ansonsten besteht Sturzgefahr.
Beim Gehen in der Gruppe nuss dem Hintermann besondere Aufmerksamkeit gelten, da bei steilen Aufstiegen die Stockspitze des unachtsamen Vordermannes oft in Kopfhöhe des Hintermannes sind.
Gehtechnik: Die Länge sollte so eingestellt sein, dass Ober- und Unterarm einen rechten Winkel bilden: Bergauf eher ein bisschen kürzer, bergab ein bisschen länger. Die Stöcke werden in Körpernähe geführt.
Wir führen:



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